7 Wege zu weniger Stress mit natürlicher Unterstützung von ätherischen Ölen
Warum Stressprävention wichtiger ist als Stressbewältigung im Nachhinein

Unser System folgt normalerweise natürlichen Rhythmen – wie zum Beispiel in der Nacht den Parasympathikus über den Nervus Vagus zu aktivieren und tagsüber eher im Sympathikus zu sein. Doch das ist eben die nervliche Regelung, tagsüber oft im Flucht-Kampf-Modus zu sein, und wir sollten die Tricks und Kniffe kennen tagsüber immer mal wieder runterfahren zu können.
Das ist etwas, was in der Regel kaum passiert, weil wir so schnell getaktet sind und in der wenigen Zeit, die uns neben der Arbeit bleibt, oft am Handy hängen oder alles versuchen, in kürzester Zeit reinzupressen, um ja nichts zu verpassen. Dann abends noch die schrecklichen Nachrichten hören und vielleicht auch noch auf dem Sofa vor dem Fernseher einschlafen – und dann mit diesen Eindrücken durch die Nacht gehen.
Immer mehr Menschen haben Übergewicht durch einen Cortisol-Überschuss in ihrem Körper. Das ist ein Hormon, das die Nebennieren produzieren, um den Körper in Stresszeiten anzufeuern. Damit können wir, wenn es schlecht läuft aufschwemmen und haben viele weitere Symptome, wie irgendwann auch hohen Blutdruck – und in der Kombination ist es leichter, Diabetes mellitus Typ 2 zu bekommen.
Keine Sorge, das wird hier keine medizinische Abhandlung, sondern soll nur aufzeigen, wie wichtig es ist, vorzubeugen und nicht erst die Stressbewältigung im Nachhinein zu erledigen. Viele von uns sind schon an dem Punkt, es im Nachhinein zu regeln, und dann galoppieren wir dem Pegel immer hinterher. Die Gewohnheiten dann wieder zu etablieren, raus aus dem Stress zu kommen und den Körper wieder in einen natürlichen Rhythmus zu bringen, ist viel schwerer, als frühzeitig dafür zu sorgen, gar nicht erst in diesen permanenten Schub von Stresshormonen zu kommen.
Meine persönliche Erfahrung
Meine persönliche Erfahrung dazu ist sehr umfangreich und liegt schon fast 30 Jahre zurück. In dieser Zeit war ich junge Mutter, hatte gleichzeitig mehrere Jobs, inklusive Nachtwachen, musste meine jüngere Tochter sechsmal die Woche zu diversen Therapien begleiten und fahren – ich wollte es auch, um sie bestmöglich zu unterstützen – und meine ältere Tochter immer wieder akut versorgen, weil sie unter, wie ich fand, bedrohlichen Atemobstruktionen und Allergien litt.
Zeitgleich hatten wir Pferde auf dem Hof, Hunde und Katzen zu versorgen, meine Schwiegeroma mitzubetreuen in ihrem Alltag, der immer schwerer wurde, und den Schwiegervater, der leider an Krebs erkrankt war. Allein dieses Pensum rückblickend noch einmal zu betrachten, macht mir schon Stress. Während ich da drin war, hatte ich einen ganz anderer Blickwinkel – ins Funktionieren zu gehen, um all das im Alltag zu schaffen, war die einzige Möglichkeit, die ich hatte.
Mein Körper hat dann irgendwann angefangen zu rebellieren. Erst kam ein bisschen Heuschnupfen dazu, dann ein chronischer allergischer Schnupfen über das ganze Jahr, furchtbare Kopfschmerzen und viele Ekzeme, die in Richtung Neurodermitis gingen. Ich nahm an Gewicht zu, und zwar richtig krass, und hatte schwere Lebensmittelallergien. Essen gehen war gar nicht mehr möglich – und auch über meinen Zustand nachzudenken nicht mehr. So sehr war ich im Funktionieren.
Und dann folgten die Panikattacken, und das war wirklich schlimm. Zehn, zwanzig, dreißig Panikattacken am Tag waren keine Seltenheit, Rettungswagen und Notarzt wirklich oft am Start. Ich konnte das überhaupt nicht einordnen und habe von Seiten der Schulmedizin nicht viel Hilfe bekommen, außer dass mir jede Menge Tabletten angeboten worden sind.
Ich fand mich also irgendwann im Krankenhaus wieder, in einer Situation, in der ich überhaupt nicht mehr aus dem Bett aussteigen wollte. Und selbst da war mir noch nicht bewusst, wie sehr ich diesen Zustand selbst herbeigeführt hatte.
Von all den Menschen in meinem sozialen Umfeld gab es eine einzige Freundin, die mir keine Vorwürfe gemacht hat, sondern mich einfach mitgeschleppt hat – zu einem Abend, der mir die Augen so sehr geöffnet hat, dass er mein ganzes Leben verändert hat.
Tatsächlich war dieser Zeitpunkt ein Zeitpunkt, an dem ich angefangen habe, meine Spiritualität zu entdecken, und vieles immer mehr begriffen habe – in Meditationen und Ausbildungen. Heute bin ich dankbar, dass ich diese Erfahrung gemacht habe, weil ich seitdem so viel mehr über Stress weiß und dieses „Wehret den Anfängen“ so sehr liebe.
Natürlich ist es mir auch in den letzten 30 Jahren nicht immer gelungen, ein perfekt stressfreies Leben zu haben – dazu bin ich viel zu sehr Macherin in meinem Leben. Doch alles, was ich im Laufe dieses Lebens an Symptomen diverser Art erlebt habe, ließ sich auf Stress zurückführen, und ich habe das manchmal gleich und manchmal auch erst später festgestellt.
Etwas, was mein Leben viel klarer und unendlich reicher gemacht hat im Bereich der Stressprävention, sind reine ätherische Öle und die Erkenntnis, dass natürliche Routinen helfen können, nicht immer wieder in diese Stressfalle zu fallen.
Die 7 Wege
Die sieben Schritte haben ganz viel mit Routinen zu tun. Durch Routinen gewöhnt sich unser System daran, dass eingebaut wird, wofür auch immer wir uns entschieden haben, um aus dem Stress zu kommen.
1. Morgenroutine mit Ruhe starten
Wenn du jemand bist, der früh aufstehen muss, dann bringt dir die letzte halbe Stunde im Bett, in der du den Wecker immer wieder für fünf Minuten weiterstellst, überhaupt nichts – sondern steigert enorm die Ausschüttung der Stresshormone. Sich zu zwingen, dann wirklich aufzustehen und vielleicht mit ein paar Yogaübungen den Tag zu starten, wie zum Beispiel dem Sonnengruß, macht ganz viel Sinn. Wenn dir das nicht so liegt, dann ist es vielleicht die kalte Dusche oder möglicherweise der Moment mit dir allein, bevor die Familie geweckt werden muss.
Ich habe mir angewöhnt, ein ätherisches Öl am Bett stehen zu haben, das mir hilft, in eine fröhliche Stimmung zu kommen. Das ist bei mir die Bergamotte – das grüne Sonnenlicht aus der Flasche. Wenn ich die Bergamotte rieche, dann weiß ich für mich sofort: Jetzt aktiviere ich meine persönliche Wohlfühl-Minute.
2. Die bewusste Wohlfühl-Minute
Mich in Ruhe mit meinem Kaffee, meinem Kakao oder meinem Tee hinzusetzen und zu atmen, dabei nicht auf das Handy zu schauen, ist eine wichtige Routine. Ich persönlich arbeite im Home-Office, da ich selbstständig bin, und da stelle ich mir immer einen Diffuser auf mit einem passenden Öl.
Übrigens, wenn du auch zu denjenigen gehörst, die morgens keinen Hunger auf Frühstück haben, dann bist du schon jemand, der über dem Punkt der gesunden Routine des Körpers hinaus ist – dein Körper startet morgens schon mit Stresshormonen. Inzwischen weiß ich, dass dieser morgendliche Start ohne zu essen, weil's einfach nicht ging, ein Warnsignal war und keinen anderen Grund hatte.
3. Klare Prioritäten & fokussiertes Arbeiten
Ich mach mir morgens eine Liste der drei wichtigsten Dinge, die zu erledigen sind, und die Kröte schlucke ich zuerst – das heißt, das Unangenehmste wird sofort erledigt.
Wenn ich intensive Themen ausarbeite, dann ist das Handy auf Flugmodus. Es gibt Studien, die belegen: Wenn man in einem intensiven Prozess ist und vom Handy abgelenkt wird, braucht das Gehirn 20 Minuten, um wieder an der Stelle anzukommen, an der es vorher abgelenkt wurde.
4. Bewegung & Versorgung des Körpers im Tagesverlauf
Ich stehe immer wieder auf, bewege mich, sorge dafür, dass ich gesundes Wasser trinke, und nutze Nahrungsergänzungen, um dafür zu sorgen, dass meine Akkus niemals wieder so leer werden, wie sie vor 30 Jahren gewesen sind.
5. Augen- und Reizpausen
Immer wieder nutze ich den Blick aus dem Fenster oder gehe auf die Terrasse und schaue in die Ferne, damit die Augen das Adaptieren nicht verlernen – was ja auch enorm Stress verursacht, wenn wir nicht mehr scharf sehen können. Für unser Gehirn ist es immens wichtig, immer wieder auch über die Augen andere Reize zu bekommen.
6. Atempausen unterwegs mit ätherischem Öl
In meiner Handtasche habe ich immer einen ätherischen-Öl-Rollon, das Stress Away, das ich so sehr liebe. Damit gönne ich mir immer wieder eine Atempause und atme bewusst mindestens siebenmal hintereinander tief ein und aus, wenn ich so viele Termine habe.
7. Abendritual am Esstisch für gesunden Schlaf
Eine wirklich gute Routine für den Abend ist es, sich am gemeinsamen Abendbrottisch zu verabreden, dass höchstens fünf Minuten über negative Ereignisse des Tages geredet werden darf – pro Person. Der Rest des Abends darf nur noch positiv geredet werden. Da darf es nur noch um Lösungen gehen und um Verbesserung.
Diese Routine in die Gespräche zu bringen, schult die eigenen Kinder extrem darin, für sich einen stressfreieren Lebensrahmen zu finden. Dafür zu sorgen, am Abend nicht mit schlechten Nachrichten ins Bett zu gehen, ist übrigens eine der wichtigsten Präventionen, um in einen gesunden Schlaf zu kommen.
Mein Bonus-Tipp zum Schluss
Alles, was mir passiert ist – beziehungsweise was ich mir passiert habe –, hat dazu geführt, dass ich der Mensch bin, der ich heute bin. Durch diese echten, krassen Einschnitte in meinem Leben, die ich tatsächlich nur rückwirkend so empfunden habe, weil ich in diesen Lebensphasen gar nicht darüber nachgedacht habe, dass das ungewöhnlich sein könnte, habe ich mich dahin entwickelt, von der Schulmedizin zur Naturheilkunde zu kommen. Durch meine Erfahrung und die vielen Ausbildungen in diesem Bereich kann ich heute anderen helfen, für sich neue Wege zu gehen, wenn sie dann dazu bereit sind.
All dieses Wissen und die Achtsamkeit zu dem Thema haben also am Ende auch etwas wirklich Gutes bewirkt – und das ist mein ultimativer achter Tipp an dieser Stelle: Alles, was war, kannst du nicht mehr ändern. Du kannst es einfach ab jetzt anders machen, wenn du möchtest. Du wählst, es ist deine Entscheidung – und diese einfachen Wege täglich mit einzubeziehen könnte auch deine Wahl sein, wenn du sie noch nicht getroffen hast.
Meine Must-haves
Ätherisches Bergamotten-Öl von Young Living
Stress Away ™️ Rollon-Öl von Young Living
Master Formula Kapseln
NingXia Red Saft
OmegaGize, B-Vitamine, C- und D-Vitamine(inkl. K2 ) täglich – und punktuell dann natürlich auch mal weitere Nahrungsergänzung
Mir wurde schon vor über 30 Jahren gesagt, dass das nächste Jahrhundert das Jahrhundert der Nahrungsergänzung sein wird – einfach weil unser Essen nicht mehr hergibt, was es zu Zeiten unserer Urgroßeltern mal hergegeben hat.
Nichtsdestotrotz geht nichts über eine richtig gute, selbst gekochte Mahlzeit, am besten mit der ganzen Familie zusammen gekocht. Denn der soziale Aspekt in der Stressprävention ist einer der wichtigsten überhaupt, und in einer Community zu Hause zu sein – die eigene Familie ist auch eine Community – verlängert nachweislich das Leben, wie Studien beweisen.
Umarmung, Antje 💝
Strukturiert und durch die Rechtschreibprüfung von Claude gelaufen



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